BGH · Senat für Notarsachen

BGH, Beschluss v. 11.07.2022 – NotZ (Brfg) 11/21

NotZ (Brfg) 11/21 · 11.07.2022 · Quelle: rechtsprechung-im-internet.de

Amtlicher Leitsatz

Im Bereich des hauptberuflichen Notariats ist es nicht zu beanstanden, auch die Bestellung "einfacher" (nicht ständiger) Notarvertreter - gegebenenfalls im Wege der Selbstbindung der Verwaltung durch ermessenssteuernde Verwaltungsvorschrift - am Leitbild des § 39 Abs. 3 Satz 2 Halbsatz 1 BNotO a.F. beziehungsweise § 39 Abs. 3 Satz 2 BNotO n.F. auszurichten. Daran hat sich auch das Vorschlagsrecht des Notars aus § 39 Abs. 3 Satz 3 BNotO a.F. beziehungsweise § 39 Abs. 3 Satz 4 BNotO n.F. zu orientieren.

Amtlicher Leitsatz, wörtlich übernommen. Amtliche Werke sind nach § 5 Abs. 1 UrhG gemeinfrei.

Zitierte Normen

§ 39 Abs 3 S 2 Halbs 1 BNotO vom 27.04.2002§ 39 Abs 3 S 3 BNotO vom 27.04.2002§ 39 Abs 3 S 2 BNotO vom 25.06.2021§ 39 Abs 3 S 4 BNotO vom 25.06.2021§ 111b Abs 1 S 1 BNotO§ 111d BNotO§ 84 Abs 2 Nr 2 VwGO§ 84 Abs 3 VwGO§ 124 Abs 2 VwGOArt 3 Abs 1 GGArt 12 Abs 1 GG

Prüfungsschemata dazu

Gleichheitsprüfung (Art. 3 Abs. 1 GG)Berufsfreiheit (Art. 12 Abs. 1 GG)

Begriffe, die hier eine Rolle spielen

Chancengleichheit der ParteienNeutralitätspflicht (Regierung)Ermessensleitende VerwaltungsvorschriftAntizipierte VerwaltungspraxisBeruf
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