BGH · 9. Zivilsenat

BGH, Urteil v. 14.09.2023 – IX ZR 219/22

IX ZR 219/22 · 14.09.2023 · Quelle: rechtsprechung-im-internet.de

Amtlicher Leitsatz

1. Die Erkrankung der anwaltlich vertretenen Partei selbst - bei einer juristischen Person die ihres Vertretungsorgans - zwingt nicht zu einer Terminsverlegung, wenn nicht gewichtige Gründe die persönliche Anwesenheit der Partei erfordern. Die Partei hat die gewichtigen Gründe substantiiert vorzutragen. 2. Erscheint die Partei in der mündlichen Verhandlung nicht, ist sie nicht schon durch eine Arbeitsunfähigkeit ausreichend entschuldigt. Erforderlich ist vielmehr, dass die Partei krankheitsbedingt verhandlungsunfähig ist.

Amtlicher Leitsatz, wörtlich übernommen. Amtliche Werke sind nach § 5 Abs. 1 UrhG gemeinfrei.

Zitierte Normen

§ 227 Abs 1 S 1 ZPO§ 233 ZPO§ 330 ZPO§ 337 S 1 ZPO§ 276 Abs 2 BGB

Begriffe, die hier eine Rolle spielen

VertretenmüssenVorsatzFahrlässigkeitGrobe FahrlässigkeitZufallshaftungBeschaffungsrisiko
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