Öffentliches Recht · Definition
Gebietserhaltungsanspruch
Was versteht man unter „Gebietserhaltungsanspruch“?
Der Anspruch eines Grundstückseigentümers in einem durch Bebauungsplan festgesetzten Baugebiet (oder faktischen Baugebiet) auf Bewahrung der Gebietsart gegen die Zulassung eines gebietsfremden Vorhabens.
Amtliche Fundstellen
Höchstrichterliche Entscheidungen zu den einschlägigen Normen, mit amtlichem Leitsatz. Quelle: Bundesjustizministerium, gemeinfrei nach § 5 Abs. 1 UrhG.
Baulandumlegung, Nachverdichtung im Blockinnenbereich, unbeplanter Innenbereich, Fortsetzung des Bebauungszusammenhangs durch Baulücke, maßstabsbildende Wirkung der Umgebungsbebauung 1. Hat das Berufungsgericht im gerichtlichen Verfahren in Baulandsachen einen Umlegungsbeschluss als rechtswidrig aufgehoben, können dagegen sowohl die betroffene Gemeinde als auch deren Umlegungsausschuss Revision …
Volltext beim Bundesjustizministerium ↗