Strafrecht · Strafrecht AT

Täterschaft & Teilnahme (§§ 25–27 StGB)

§ 25 StGB§ 26 StGB§ 27 StGB

Tatherrschaftslehre (h.M.) als Abgrenzungskriterium zwischen Täterschaft und Teilnahme.

Aufbau

  1. A. § 25 I Alt. 1 StGB – Unmittelbarer Täter
  2. B. § 25 I Alt. 2 StGB – Mittelbarer TäterTatherrschaft kraft überlegenen Wissens / Willens / Organisationsherrschaft
  3. C. § 25 II StGB – Mittäterschaft
  4. I. Gemeinsamer Tatentschluss
  5. II. Gemeinsame Tatausführung (funktionelle Tatherrschaft)
  6. D. § 26 StGB – Anstiftung
  7. I. Vorsätzlich begangene rechtswidrige Haupttat
  8. II. Bestimmen (Hervorrufen des Tatentschlusses)
  9. III. Anstiftervorsatz (doppelter Vorsatz)
  10. E. § 27 StGB – Beihilfe
  11. I. Vorsätzlich begangene rechtswidrige Haupttat
  12. II. Hilfeleisten (physisch oder psychisch)
  13. III. Gehilfenvorsatz (doppelter Vorsatz)

Typische Klausurfehler

  • Tatherrschaftslehre (h.M.) vs. animus-Theorie (frühere Rspr.).
  • Mittelbare Täterschaft kraft Organisationsherrschaft (Politbüro-Fall).
  • error in persona des Haupttäters für Anstifter (Rose-Rosahl-Streit).

Definitionen zu diesem Schema

TatherrschaftMittelbare TäterschaftMittäterschaftAnstiftungBeihilfeQualifikationsloses doloses WerkzeugTäter hinter dem TäterMittäterexzess
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