BGH · 12. Zivilsenat
BGH, Beschluss v. 17.01.2024 – XII ZB 140/22
XII ZB 140/22 · 17.01.2024 · Quelle: rechtsprechung-im-internet.de
Amtlicher Leitsatz
1. Zur nachträglichen Zulassung der Rechtsbeschwerde auf eine Gegenvorstellung. 2. Anrechte, die unter der Geltung des bis zum 31. August 2009 gültigen Versorgungsausgleichsrechts aus rechtlichen Gründen - beispielsweise wegen der Höchstbetragsbegrenzung für das erweiterte Splitting gemäß § 3b Abs. 1 Nr. 1 VAHRG - nur teilweise in den öffentlich-rechtlichen Versorgungsausgleich einbezogen werden konnten, gehören gleichwohl im Sinne des § 51 Abs. 1 VersAusglG zu den „einbezogenen Anrechten“ mit der Folge, dass sie bei einer Totalrevision nach § 51 Abs. 1 VersAusglG im Wege interner oder externer Teilung nach den §§ 9 bis 19 VersAusglG vollständig ausgeglichen werden können (im Anschluss an Senatsbeschluss vom 24. Juni 2015 - XII ZB 495/12, FamRZ 2015, 1688).
Amtlicher Leitsatz, wörtlich übernommen. Amtliche Werke sind nach § 5 Abs. 1 UrhG gemeinfrei.
Zitierte Normen
§ 43 Abs 1 FamFG§ 44 FamFG§ 70 Abs 1 FamFG§ 9 VersAusglG§ 10 VersAusglG§ 11 VersAusglG§ 12 VersAusglG§ 13 VersAusglG§ 14 VersAusglG§ 15 VersAusglG§ 16 VersAusglG§ 17 VersAusglG§ 18 VersAusglG§ 19 VersAusglG§ 51 Abs 1 VersAusglG§ 3b Abs 1 Nr 1 VersorgAusglHärteGArt 103 Abs 1 GG