Grundstudium · ~90 Min.
Das mangelhafte Rennrad
eighteen – Übungsfall
Sachverhalt
K kauft bei dem Fahrradhändler V ein neues Rennrad zum Preis von 1.800 €. Bereits nach zwei Wochen reißt bei gewöhnlicher Nutzung die Schweißnaht am Rahmen; das Rad ist nicht mehr fahrbar.
K bringt das Rad zu V und verlangt Reparatur. V vertröstet ihn mehrfach, ohne tätig zu werden. Nach sechs Wochen ohne Reparatur kauft K bei einem anderen Händler ein vergleichbares Rad für 2.000 €. Gegenüber V erklärt er, vom Vertrag zurückzutreten, und verlangt die Rückzahlung des Kaufpreises sowie Ersatz der Mehrkosten von 200 €.
V meint, K hätte ihm zunächst eine Frist zur Nacherfüllung setzen müssen. Außerdem sei der Rahmen erst durch einen Sturz des K beschädigt worden; ob das zutrifft, lässt sich nicht mehr aufklären.
Bearbeitervermerk: Welche Ansprüche hat K gegen V? Auf etwaige verbraucherschützende Sonderregelungen ist einzugehen.
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