Zivilrecht · § 320 BGB

Einrede des nicht erfüllten Vertrags

Du arbeitest einen echten Fall durch, Schritt für Schritt: erst selbst, dann die Auflösung. 5 Aufgaben, am Ende eine eigene Klausur mit Punktzahl.

5 Aufgaben an einem Fall

Teil 1

H betreibt ein Computerfachgeschäft mit integrierter Werkstatt in Potsdam. Er verkauft dem K, Inhaber eines Restaurants, den letzten gebrauchten, aber neuwertigen Laptop in seinem Sortiment. K möchte den Laptop beruflich nutzen. H lässt das Gerät auf Verlangen des K an dessen Sitz in Berlin liefern. Den Transport übernimmt der zuverlässige Frachtführer F. Da K bereits bei dem ersten Gebrauch des Laptops einen Defekt vermutet, bringt er ihn zu H und bittet um Reparatur. H findet den Fehler, erledigt die Reparatur und teilt dem K mit, er könne das Gerät sofort abholen. K erwidert, da er beruflich stark eingebunden sei, freue er sich über eine erneute Lieferung des Gerätes. H erklärt, er stimme einer erneuten Lieferung aus Kulanz zu. Mit dem Transport des nunmehr mangelfreien Laptops wird wieder F beauftragt. Auf dem Weg zu K kommt es zu einem Verkehrsunfall, den niemand zu verschulden hat. Da der Laptop infolge des Unfalls zerstört wird, erklärt K gegenüber H, er sei nicht mehr zur Kaufpreiszahlung verpflichtet, hilfsweise nehme er vom Kaufvertrag Abstand. H besteht aber weiterhin auf Kaufpreiszahlung.

  1. Lies den Fall und schreib den ersten Satz deines Gutachtens zu § 320 BGB: mit den Beteiligten aus diesem Fall.

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