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Öffentliches Recht · Staatshaftungsrecht

Amtshaftungsanspruch (§ 839 BGB i.V.m. Art. 34 GG)

§ 839 BGBArt. 34 GG

Haftung des Staates für Amtspflichtverletzungen seiner Bediensteten.

Aufbau

  1. I. Handeln in Ausübung eines öffentlichen Amtes · Art. 34 GG
  2. II. Verletzung einer drittbezogenen Amtspflicht
  3. III. VerschuldenVorsatz oder Fahrlässigkeit des Amtsträgers.
  4. IV. Kausaler Schaden
  5. V. Keine Haftungsausschlüsse/-beschränkungen · § 839 Abs. 1 S. 2, Abs. 2, 3 BGBVerweisungsprivileg, Richterspruchprivileg, Vorrang des Primärrechtsschutzes.
  6. VI. Passivlegitimation / RechtswegAnspruch gegen die Anstellungskörperschaft (Art. 34 S. 1); ordentlicher Rechtsweg (Art. 34 S. 3 GG).

Typische Klausurfehler

  • Drittbezogenheit: schützt die verletzte Amtspflicht gerade den Geschädigten?
  • Verweisungsprivileg (§ 839 Abs. 1 S. 2) nur bei Fahrlässigkeit.
  • Subsidiarität gegenüber dem Primärrechtsschutz (§ 839 Abs. 3).
Dazu eine Klausur schreiben →Alle Schemata